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Bodo Schäfer Partnerprogramm für Eltern-Blogs

Beim Elternabend kam neulich die Frage auf, ab wann Kinder eigentlich Taschengeld bekommen sollten und ob man dabei über Sparen redet oder das lieber lässt. Was auffiel: Fast alle hatten dazu eine Meinung, aber kaum jemand ein Vorgehen. Genau das ist die Lücke, in der Eltern-Blogs regelmäßig gute Beiträge produzieren – und in der eine Empfehlung tatsächlich Sinn ergibt.

Der Themenbereich Kinder und Geld hat für Blogs eine angenehme Eigenschaft: Er ist konkret. Anders als bei allgemeinen Erziehungsthemen gibt es hier klare Fragen mit klaren Anlässen. Wie viel Taschengeld ist üblich? Bezahlt man für Hausarbeit? Was macht man, wenn das Kind alles sofort ausgibt? Solche Beiträge werden gesucht, sie werden geteilt, und sie bleiben über Jahre aktuell.

Zur Produktauswahl für diese Nische: ICH KANN DAS passt zu Beiträgen über Selbstvertrauen und Durchhalten, Karriere mit System eher zu Texten für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit – ein Thema, das auf Eltern-Blogs häufiger vorkommt, als man denkt.

Die weiterführenden Angebote – die Video-Coachings Wahrer Wohlstand und Endlich sichtbar mit Selbstvermarktung mit bis zu 108,74 € pro Verkauf sowie das Live-Seminar Aufbruch mit rund 19 € pro Anmeldung – würde ich in dieser Nische zurückhaltend einsetzen. Sie richten sich an Erwachsene mit eigenem beruflichem Vorhaben und passen selten zu einem Beitrag über Taschengeld. Ähnlich verhält es sich mit Die Gesetze der Gewinner und Der Weg zur finanziellen Freiheit: beide millionenfach verkauft, aber für die Elternthemen nicht der nächstliegende Griff.

Der eigentliche Titel für diese Nische ist Ein Hund namens Money. Er erzählt die Grundlagen als Geschichte, ist kostenfrei zu bekommen und bringt 5 € pro Bestellung. Für Eltern ist das die naheliegendste Empfehlung überhaupt, weil man ein Buch verschenken kann, ohne dem Kind einen Ratgeber vorzusetzen – und weil es sich zum gemeinsamen Lesen eignet.

Ein Punkt, der in dieser Nische besonders zählt: Eltern-Blogs leben von Vertrauen, und die Leserschaft reagiert empfindlich auf alles, was nach Vermarktung über Kinder aussieht. Deshalb würde ich die Empfehlung nie als Aufhänger nehmen. Der Beitrag beantwortet eine Frage, die Eltern wirklich haben, und das Buch ist die Fußnote, nicht die Überschrift.

Praktisch bewährt sich in dieser Nische eine bestimmte Beitragsform: der Text, der beschreibt, wie ihr es bei euch tatsächlich handhabt – inklusive der Stellen, an denen es nicht funktioniert hat. Eltern lesen so etwas anders als Ratgeberlisten, weil sie merken, dass jemand dieselbe Unsicherheit hat. Die Empfehlung am Ende wirkt dann wie ein Hinweis unter Gleichen und nicht wie eine Ansage von oben.

Zeitlich lohnt es sich, solche Beiträge an Anlässe zu hängen: Schuljahresbeginn, Weihnachten, der erste Ferienjob. Zu diesen Zeitpunkten stellen sich viele Eltern dieselben Fragen gleichzeitig, und ein Beitrag, der dann bereitsteht, wird über Jahre hinweg jedes Mal wieder gefunden.

Was ebenfalls dazugehört: die ehrliche Einordnung, dass ein Buch keine Erziehungsfrage löst. Wer schreibt, dass es ein Gesprächsanlass ist und kein Programm, trifft den Ton, den diese Leserschaft erwartet.

Praktisch relevant ist außerdem das Tracking: Getrackt wird über die Sitzung. Eltern lesen oft abends am Handy und bestellen später – ein Teil davon geht dir verloren. Das lässt sich nicht ändern, aber es erklärt, warum die Zahlen in dieser Nische oft niedriger aussehen, als die Resonanz vermuten lässt.

Die Links bekommt man nach der kostenlosen Anmeldung – keine Bewerbung, sofortige Freischaltung, Auszahlung in der Regel monatlich.

Wie haltet ihr es auf Eltern-Blogs mit Empfehlungen, die Kinder betreffen – gibt es bei euch eine Grenze, die ihr bewusst nicht überschreitet?